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Begriffe und Erklärungen

3

3-D Secure

Beim 3-D Sicherheitsverfahren legitimiert sich der Kunde, wenn er sich für dieses Verfahren angemeldet hat, mit einem zusätzlichen persönlichen Passwort als rechtmäßiger Karteninhaber. Während des Bezahlens im Online-Shop wird er auf eine Seite seiner Bank weitergeleitet. Dort bestätigt er – mit einem Passwort, per SMS-TAN oder Smartphone-App, dass er der Karteninhaber ist. Bei Mastercard heißt diese Lösung "Mastercard Secure Code", bei Visa "Verified by Visa", bei JCB „J/Secure“ und bei American Express „SafeKey“.

D

Debitkarten

Jeder vierte Euro im Einzelhandel wird mit Debitkarte plus Pin umgesetzt, so die EHI-Studie „Kartengestützte Zahlungssysteme 2017“. Damit steht das Bezahlen mit Debitkarte auf Platz 1 unter den kartengestützten Zahlungsformen. Neben der bargeldlosen Bezahlung direkt vor Ort, zum Beispiel im Laden dient diese Karte auch zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten. Das Girokonto wird immer sofort belastet. Die Kosten für eine Debitkarte sind in den meisten Fällen weitaus niedriger als für eine Kreditkarte. Ein Grund für ihre große Beliebtheit.

Die Debitkarte ist mit einem Magnetstreifen und meist auch mit einem EMV-Chip versehen. Auf dem Magnetstreifen und dem Chip werden wichtige, für die Transaktionen notwendige, Informationen gespeichert. Die Debitkarte kann nur mithilfe der Identifizierung des Benutzers genutzt werden – mit PIN oder mit einer persönlichen Unterschrift.

E

ELV – Elektronisches Lastschriftverfahren

Alternativ zu electronic cash mit Eingabe der Geheimzahl kann sich der Händler für das Elektronische Lastschriftverfahren, kurz ELV, entscheiden. Statt Eingabe der PIN unterschreibt der Kunden den Zahlbeleg. Mit dieser Unterschrift willigt der Kunde ein, sein Konto mit dem genannten Betrag zu belasten. Der Vorteil für den Händler sind niedrigere Kosten bei den Gebühren für Disagio und Transaktionen. Dafür entfällt die Zahlungsgarantie, von der er beim PIN-Verfahren profitiert. Deswegen wird das ELV-Verfahren üblicherweise für kleine Beträge verwendet.

G

Geldkarte

Die Funktion GeldKarte – die im Chip der girocard oder der Bankkarte integriert ist – wurde entwickelt, um das Kleingeld zu ersetzen. Die GeldKarte kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder über das Internet mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Bezahlt wird damit zum Beispiel im Öffentlichen Nahverkehr, an Parkschein- oder Briefmarkenautomaten.

Girocard – electronic cash

In Deutschland ist die girocard als nationale Debitkarte die am weitesten verbreitete und am flexibelsten einsetzbare Karte zur bargeldlosen Bezahlung. 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft durch Umbenennung der früheren ec-Karte eingeführt, ist sie der gemeinsame Rahmen für das Debitzahlungssystem Electronic Cash und das deutsche Geldautomatensystem. Die Transaktion wird dem Händler sofort gutgeschrieben.

I

Internationale Debitkarten

Die großen Kreditkartenfirmen MasterCard und Visa bieten internationale Debitkarten an. Maestro ist die Debitkarten-Marke von MasterCard, sie ist weltweit nutzbar. Die Debitkarte V Pay ist die von Visa Europe entwickelte Marke, die europaweit einsetzbar ist. Mit diesen internationalen Debitkarten genießen deutsche Bankkunden die Vorteile ihrer Bankkarten auch im Ausland. Gleichzeitig eröffnen sich für nationale Händler Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung dank internationaler Reisender, wenn sie Maestro und V Pay akzeptieren.

K

Kartenakzeptanz – Acquiring

Vorraussetzung ist ein Kartenakzeptanzvertrag, den Händler oder Unternehmer mit ihrer Bank oder einem Acquirer abschließen. Kartenakzeptanzverträge mit CardProcess als Acquirer können bei der Volksbank und Raiffeisenbank vor Ort abgeschlossen werden.

Kartenzahlung im Fernabsatz

Für Unternehmer, die Waren oder Dienstleistungen auch online anbieten, oder für Händler mit internationalen Kunden haben, ist Akzeptanz von Kreditkarten heute fast ein Muss. So erschließen sie neue Zielgruppen, steigern ihren Umsatz und genießen dank 3-D Secure eine große Zahlungssicherheit.

Kreditkarten

Kreditkarten sind das weltweit am häufigsten genutzte Zahlungsmittel. Ihr Kreditrahmen bietet den Kunden Flexibilität und macht sie damit besonders attraktiv, da das Konto meist nicht sofort belastet wird. Die meisten Kreditkarten sind weltweit einsetzbar: im realen Geschäfts- und Privatleben und auch bei Geldtransaktionen. Ausgegeben werden sie von Banken in Zusammenarbeit mit den Kreditkartenorganisationen, so bei MasterCard und Visa. American Express und Diners Club geben ihre Karten direkt an den Kunden aus. Diese vier Gesellschaften teilen sich nahezu den gesamten europäischen Kreditkartenmarkt.

P

PCI DSS im Detail

Der Payment Card Industry Data Security Standard ist verbindlich für alle an der Verarbeitung von Kreditkartendaten beteiligten Unternehmen: für Händler, Anbieter von Kartenakzeptanzen, Payment Service Provider und für Drittdienstleister. Dieser Standard definiert zwölf Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von vertraulichen Kartendaten:

  1. Installation und regelmäßige Aktualisierung einer Firewall zum Schutz von Daten
  2. Keine Verwendung vorgegebener Werte für System-Passwörter oder andere Sicherheitsparameter
  3. Keine unnötige Speicherung von Karten- und Transaktionsdaten, wie etwa der vollständigen Kartennummer
  4. Verschlüsselte Übertragung von Karteninhaberdaten und sensiblen Informationen in offenen Netzwerken
  5. Verwendung und regelmäßige Aktualisierung einer Anti-Viren-Software
  6. Entwicklung und Verwendung sicherer Systeme und Anwendungen
  7. Beschränkung des Datenzugriffs ausschließlich auf geschäftliche Zwecke
  8. Zuteilung einer eindeutigen Kennung für jede Person mit Zugang zum Computersystem
  9. Beschränkung des physischen Zugriffs auf Karteninhaberdaten
  10. Nachvollziehbarkeit und Überwachung aller Zugriffe auf Netzwerk-Ressourcen und Karteninhaberdaten
  11. Regelmäßige Überprüfung von Sicherheitssystemen und Prozessabläufen

  12. Bereitstellung und Einhaltung einer Unternehmensrichtlinie, die das Thema Informationssicherheit regelt.

Kunden der Genossenschaftlichen FinanzGruppe können Unternehmen über die PCI DSS Plattformen der DZ BANK überprüfen. Dort erhalten sie den geforderten Nachweis über deren PCI DSS Compliance. Eine Missachtung des PCI DSS Regelwerks bei einer eventuellen Datenmanipulation, einem Datendiebstahl oder einem Datenverlust kann zu hohen Strafen bei der Kartenorganisation und demzufolge zu hohen Imageschäden für Unternehmen führen.